Bei unserem ersten Vorbereitungsseminar im Mai haben wir ja unter anderem auch dabei geholfen, einen neuen Container, der von Amani nach Tansania geschickt werden sollte, zu Packen. Insbesondere ging es dabei um das sichere Verstauen von Monitoren in große Kartons. Desweiteren wurden in dem Container nach allerlei Sachspenden für das Kinderdorf in Kilolo, die Ruco in Iringa und halt für unsere Pandahill in Songwe transportiert.
Nachdem der Container nun seinen weiten Weg von Geldern nach Dar und von dort weiter durch verschiedenste Zollkontrollen, die nur sehr umständlich zu überwinden waren, bis nach Iringa geschafft hatte, hieß es für Yannick und mich am vergangenen Mittwoch, Abfahrt nach Iringa und unsere Sachen abholen.
Da wir mit ca. 50 Monitoren und 30 Computern rechneten, bekamen wir von Father Sanga einen Coaster inkl. Fahrer zur Verfügung gestellt, der uns dann Mittwoch um 3.00 Uhr vor unseren Zimmern in Mbeya abholte, und die gut 5 stündige Fahrt nach Iringa antrat. Auf dem Weg wurde natürlich überwiegend geschlafen, vor allem, weil wir in den wenigen Stunden Nacht zuvor durch einen riesigen Schwarm Mücken vom Schlafen abgehalten worden waren.
Um 8.30 Uhr in Iringa wurde dann erst mal gut im Hasty Tasty gefrühstückt, bevor es weiter zur Uni ging, wo wir auch Falk und Basti antrafen. Zusammen mit dem Fahrer wurde dann eine ganze Weile eingeladen, danach Bastis Klamotten eingepackt, sich kurz verabschiedet und direkt wieder der lange Heimweg angetreten. Basti nahmen wir direkt mit, da wir für die kommenden Tage definitiv noch eine dritte Hand zur Bewältigung der nun anstehenden Aufgabe gebrauchen konnten. Sämtliche PCs in der Pandahill mussten ersetzt und installiert werden, gepaart mit jeder Menge schwerer Komplikationen.
Als zumindest das Auswechseln der Computer und Monitore erledigt war, stürmten auch gleich ziemlich viele Schüler aber vor allem auch Lehrer das Computer Lab, um die neu eingetroffenen Spenden zu bestaunen. Besonders die TFT-Monitore, von denen wir nun 17 aufgestellt haben, lösten große Freude aus.
Aber nicht nur optisch hat diese Containerlieferung unserem Lab gut getan, denn viele der neuen Computer sind auch leistungsstärker als die vorherigen, sodass es in Zukunft, wenn alles fertig eingerichtet ist, auch möglich sein wird, aufwendigere Programme wie z.B. Photoshop im Unterricht zu besprechen.
Insgesamt sind wir über die neuen Komponenten natürlich sehr glücklich, auch Father Sanga kann sich freuen, denn an den habe ich in den letzten beiden Tagen schon ca. 20 der alten Monitore, für die wir keinerlei Verwendung mehr haben, ausgeliefert, und so hoffen wir, dass wir möglichst in den nächsten Tagen alle noch offenen Probleme beheben können, und ab Montag dann auch zur Freude der Schüler, die es kaum noch erwarten können die neuen Sachen zu benutzen, mit dem Unterricht fortfahren können.